Buchrezension #5: „Das Wunder der Gelassenheit“ von Nancy O’Hara

2018 – 1 Jahr, 12 Monate, 12 Bücher.

Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, jeden Monat ein Buch zu lesen und für euch zu jedem eine kurze Rezension zu schreiben – letzten Monat besonders bewusst…

Lieblingszitat: „Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Inhalt: In sechs verschiedenen Kapiteln erläutert O’Hara, wie man sich in Gelassenheit üben kann und wie sinnvoll dies ist. Anhand von alltäglichen Beispielen macht sie bewusst, wie Buddha seinen Schülern lehrte, mit Themen wie Eifersucht, Schmerz oder Hoffnung umzugehen und wie wir unser Leben ebenso dankbar und bewusst leben können. 

Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene, die sich für buddhistische Lehren und Themen wie Achtsamkeit interessieren oder die gerne ein wenig gelassener durch den Alltag gehen möchten.

Eigenes Statement: Ich interessiere mich sehr für den Buddhismus und die Lehren Buddhas. Mir tut es immer sehr gut, die Sichtweisen in Bezug auf Herausforderungen des Lebens kennenzulernen und zu versuchen, sie auch auf mein Leben anzuwenden. Natürlich geht das nicht von heute auf morgen, vollkommen geduldig zu sein oder Dinge anzunehmen, die man lieber anders hätte. Doch das soll auch gar nicht so sein. Es heißt, man solle sich in Gelassenheit gegenüber sich selbst und seinen Mitmenschen üben. Es gilt also das altbekannte Motto „Übung macht den Meister!“. Ich habe es als sehr angenehm empfunden, das Buch am Tag immer wieder in die Hand zu nehmen und ein paar Kapitel zu lesen. Es wirkt sehr entspannend und aufgrund der alltäglichen Beispiele, kann man direkt versuchen, die Lehren auf das eigene Leben anzuwenden. So habe ich beispielsweise das Kapitel „Geduld“ ausgerechnet gelesen, als meine Bahn aufgrund einer technische Störung für einige Minuten nicht weiterfahren konnte. Beispiele wie dieses kennt jeder von uns. Doch das Entscheidende ist, wie wir damit umgehen. Gerade mit Situationen, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir können nur unsere Einstellung dazu ändern. Und doch steigern sich die Menschen viel eher in etwas hinein und versetzen sich selbst in eine sehr schlechte Laune. Wie man genau da ansetzen kann und sein Leben bewusster und entspannter leben kann, erklärt O’Hara wunderbar. Definitiv ein Buch, das man auch mehrmals lesen und verinnerlichen kann. 

Über die Autorin: Nach dem Tod ihres Mannes fand O’Hara den Zugang zum Buddhismus. Heute schreibt sie Bücher mit spirituellen Anleitungen für den Alltag und gibt Meditationskurse und Seminare in New York. 

Buch hier erhältlich

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